Flashmob für Depressive

In der Klappsmühle entstehen auch Freundschaften unter gleichen. Prinzipiell sind sich die Insassen übrigens einig, dass der Zaun außen herum die Deppen von den Normalen trennt. Allerdings haben wir festgestellt, dass die Deppen auf der Außenseite des Zaunes zu finden sind. Dort finden sich zum Beispiel die Eltern, die bei Depressiven stets einen hohen Anteil am Entstehen der Krankheit haben.

Ich erinnere mich zum Beispiel noch gut an Mutters guten Rat in allen Lebenslagen, der auch regelmäßig als Gutenachtgruß (wenn es einen Gutenachtgruß gab) herhalten mußte: „Schaff‘ Dir später nie Kinder an, die kosten nur viel Geld und machen Ärger“. Eine gute Erziehung fruchtet – meine genetischen Vorgängermodelle werden nicht von Enkelkindern belastet. (Anmerkung 2021: Ehefrau 3.0 ist gerade am Wehenschreiber angeschlossen).

Wenn sich nun viele ähnlich Erzogene zu Treffen verabreden, in unserem Fall zum Gruppenpinkeln – der Club der Pinkler sozusagen – gibt es einen Grund. Da das Pipimachen als solches eine alltägliche Angelegenheit ist, muss der Grund des Treffens also etwas besonderes sein, um einen Flashmob (also das plötzliche Auftauchen und gleiche Handeln anscheinend nicht zusammengehörender Menschen) von Depressiven zu begründen. Dies ist ganz einfach: Zuerst einmal werden die zu leerenden Tanks gefüllt – mit Sekt. Bevorzugt im Hintergrund bei der Zugrabelassung der Depressionsverantwortlichen. Der eigentliche Flashmob erfolgt dann in die geeignete Mulde 😉

Also liebe Eltern – falls es bei Eurer letzten Reise nicht Exsektprodukte regnen soll, überlegt euch gut, wie ihr heute eure Kleinen ins Bett bringt!

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